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BW verliert auch Auswärtsspiel gegen Martigny |
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Geschrieben von: Alex Bertschi
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Sonntag, 11. März 2012 um 22:48 |
Vor drei Wochen mussten sich die Ämtler Streethockeyaner im Heimspiel gegen Martigny geschlagen geben. Aus der geplanten Revanche an diesem Sonntag wurde aber nichts und man musste erneut mit einer 8:5 Niederlage alle Punkte den Wallisern abtreten.
Die Zürcher konnten den Spielauftakt zu ihren Gunsten wenden. Die Unterwalliser wurden mehrfach zu Strafen gezwungen und so bekam man die Möglichkeit in Führung zu gehen. Die Überzahlsituationen liessen die Gäste aber ungenutzt, stattdessen versenkte Marc Kleiner einen Abpraller zum 0:1. Diese Führung hatte dann auch längere Zeit bestand und während dieser Phase dominierten die Gelb-Schwarzen das Spielgeschehen. Die Chancenauswertung war dabei aber mehr als mangelhaft. Drei Mal lief man alleine aufs gegnerische Tor zu und konnte keine dieser Möglichkeiten ausnutzen. Die Martinacher ihrerseits zeigten zu Ende des ersten Drittels ihre Kaltblütigkeit. Zwei Konter nutzen sie aus um die Partie zu drehen und kurz darauf erzielten sie auch noch das 3:1.
Das undankbare Resultat wollte man so schnell wie möglich korrigieren, aber als Sven Bürki einen Ball mitten ins Gesicht bekam und mit Verdacht auf Nasenbruch ins Spital eingeliefert wurde konnten die Zürcher nicht mehr mit vollen drei Linien antreten. Die Partie war nun zwar ausgeglichener, aber Jens Bürki konnte trotzdem zur Spielhälfte auf 3:2 verkürzen. Nach wie vor waren aber die Walliser effizienter und erhöhten noch vor Drittelsende auf 5:2.
Im letzten Drittel konnten die Zürcher nur noch mit zwei Blöcken antreten und trotzdem wollte man alles tun, um zurück in die Partie zu kommen. Schon nach 33 Sekunden konnten die Unterwalliser aber auf 6:2 davon ziehen. Nun zeigte das Team aber Charakter und Roman Coray konnte in nur 13 Sekunden mit zwei Treffern die Hoffnung zurückbringen. Zwei Minuten später wurde eine 5-Minutenstrafe gegen die Martinacher ausgesprochen. Dies wäre die grosse Chance für die Zürcher gewesen um die Partie auszugleichen, aber der Anschlusstreffer war alles was man daraus ziehen konnte. In Unterzahl musste man dann zwei Minuten vor Schluss noch das 7:5 hinnehmen und der letzte Treffer ins leere Tor entschied dann die Partie endgültig mit 8:5.
Zwar haben die Säuliämtler gut gekämpft, aber dass man an den SHC Martigny in dieser Saison alle 6 Punkte abgeben musste kann definitiv nicht zufriedenstellend sein. Erwähnen muss man dabei aber schon, dass die Unterwalliser unter der Leitung des tschechischen Weltmeisters Adam Rousal enorme Fortschritte gemacht haben. Am nächsten Wochenende treten die Zürcher dann zu den letzten beiden Qualifikationsspielen an. Am Freitagabend wird der SHC Belpa im Moos einlaufen und am Sonntag muss man erneut ins Wallis reisen, um bei den Sierre-Lions auf Punkte Jagd zu gehen. |